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Bali – mein erstes Mal… Individualurlaub ohne Andreas

By on 24. October 2017

Ja richtig…..wir machen auch mal Urlaub ohne den anderen. Ca. alle 2 Jahre mache ich Urlaub mit meiner Mama und da Andreas Mitte 2016 einen neuen Job angefangen hat und daher keinen Urlaub nehmen konnte war das die perfekte Gelegenheit. Bisher haben wir dafür eher auf Pauschalreisen zurückgegriffen. Dieses Mal sollte aber alles anders werden. Nachdem ich mit Andreas in Indien war und dort zum ersten Mal mitbekommen habe, wie man bei der Planung eines Individualurlaubes vorgeht, dachte ich mir, dass wir das auch mal probieren könnten. Meine Mutter hat mir dabei eigentlich freie Hand gelassen…ich habe aber natürlich versucht all die Dinge zu beachten, die Sie gerne macht. Auf Bali bin ich deshalb gekommen, weil es einerseits eine sehr schöne Insel ist und andererseits sehr touristisch ist. Da dies mein erster selbst geplanter Individualurlaub ist wollte ich auf Nummer sicher gehen…..und auf Bali ist alles so touristisch, dass man ohne Probleme von A nach B kommt, Unterkünfte und Freizeitaktivitäten findet. Unsere Reiseroute sah dabei folgendermaßen aus. Die ersten Tage haben wir in Ubub verbracht und von da aus Tagesausflüge gemacht. Danach ging es weiter auf die Gilis um einige Tage zu relaxen und weiter nach Lombok. Die letzten 2 Tage haben wir dann auf Nusa Lembongan verbracht, bevor es wieder nach Hause ging. Aber von vorne…..

Ubud

Damit wir die Tage in Ubud nicht ziellos verbringen, hatte ich im Vorfeld einige Freizeitaktivitäten organisiert. Auf dem Plan standen für die 4 geplanten Tage in Ubud der Campuhan Ridge Walk, der Monkey Forest, einen Tagesausflug in den Norden Balis, ein Vulkantrekking und eine Rafting Tour. Hört sich viel an, war es aber nicht.

Campuhan Ridge Walk

Unser erster Tag auf Bali startete mit dem Spaziergang über den Campuhan Ridge Walk. Wir sind direkt am frühen morgen gestartet, da ich mehrfach gelesen haben, dass der Weg zur Mittagszeit in der prallen Sonne nicht zu empfehlen ist. Da wir beide Frühaufsteher sind, war das für uns kein Problem. Der Weg verläuft wirklich sehr schön und entspricht einen gemütlichen Morgenspaziergang. Für uns war das der perfekte Start um einen ersten Eindruck von Bali und Ubud zu bekommen.

Monkey Forest

Unser zweites ToDo war der Monkey Forest. Schon am ersten Tag in unseren Hotel haben wir die Nähe zum Monkey Forest gemerkt….die Affen waren nämlich auch auf unserem Hotel-Balkon. Wir mussten immer darauf achten, dass die Balkontür geschlossen ist und nichts draussen rumliegt.

Der Besuch im Monkey Forest ansich hat uns super gefallen und bedeutete für meine Mutter ein hautnahes Erlebnis mit den Affen. Der Rucksack, den sie dabei hatte, hat das Interesse eines Affen so sehr geweckt, dass er ihr auf dem Rücken und auf dem Kopf rumgekrabbelt ist. Wir fanden die Situation sehr lustig….falls die Affen zu aufdringlich sind, laufen im Monkey Forest Angestellte des Parks herum, die einem zur Not helfen können.

Der Norden

Den Tagesausflug „SINGARAJA “LOVINA” TOUR“ in den Norden Balis haben wir über http://www.amansukatour.com  gebucht. Ich hatte hierzu im Vorfeld viele gute Bewertungen gelesen und die Tour in den Norden enthielt viele Sehenswürdigkeiten, die wir besuchen wollten. Da dies eine private Tour ohne andere Touristen war, waren wir mit der Zeiteinteilung sehr frei. Unser Guide war sehr freundlich, hat uns zu den Einzelnen Stopps viele Dinge erklärt und auch immer als Fotograf zur Verfügung gestanden.

Vulkan Trekking Mount Batur

Unser Highlight in Ubud war definitiv das Vulkan-Trekking zum Sonnenaufgang. Auch hier habe ich bei Tripadvisor nach Anbietern gesucht und bin hier auf einen kleinen Anbieter (http://www.balitrekkingtour.com) gestoßen, der bei dem Aufstieg einen anderen Weg wählt, als die meisten anderen Anbieter. Das hatte zum Vorteil, dass wir den Aufstieg ohne viele andere Touristen machen konnten. Den Aufstieg hatten wir uns dabei etwas einfacher vorgestellt als er war. Der Aufstieg hat ca. 2 Stunden gedauert. Der erste Teil der Strecke war noch recht flach und einfach zu bewältigen. Der zweite Teil ging jedoch steil bergauf, zum Teil über hohe Felsen, was insbesondere für meine Mutter nicht so leicht war. Ihre Aussage hinterher lautete: „ Hätte ich vorher gewusst, wie anstrengend das ist hätte ich es nicht gemacht….gelohnt hat es sich aber trotzdem“. Der Aufstieg war wirklich anstrengend…..aber pünktlich zum Sonnenaufgang sind wir mit vor Anstrengung rotem Kopf und durchgeschwitzt auf der Spitze des Vulkans angekommen.

Der Sonnenaufgang hinter den Bergen war wunderschön. Während wir den Ausblick genießen konnten, hat unser Guide uns Eier im Vulkandampf gegart und Kaffee zubereitet…..das Frühstück hatten wir uns auch wirklich verdient. Nach dem Frühstück und einigen Fotos ging es an den doch sehr schnellen Abstieg.

Dieses Mal haben wir die normale Touristenroute benutzt und auf dem Weg noch einige tolle Bilder gemacht. Am frühen Mittag waren wir dann auch schon wieder am Hotel und haben den restlichen Tag genutzt um erst am Pool zu entspannen und uns später in einem der vielen Spas ordentlich durchkneten zu lassen.

Rafting auf dem Ayung River

An unserem letzten Tag in Ubud haben wir noch eine „Wild“-Water-Rafting Tour auf dem Ayung River gemacht. Das Wasser war zwar nicht so „wild“, Spaß gemacht hat es uns aber trotzdem. Einen Nachteil hatte die Tour aber. Es ist eine der Touristenaktivitäten, die sehr überlaufen sind. Es wurden am laufenden Band Boote ins Wasser gelassen und man hatte immer mehrere Boote vor bzw. hinter sich. Hätte man etwas mehr Ruhe gehabt, wäre die Tour um einiges besser gewesen. Für jemanden, der so etwas noch nie gemacht hat ist es meiner Ansicht nach aber trotzdem ein tolles Erlebnis.

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Sabrina & Andreas
Germany

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