Norwegen Reisen Roadtrip

Packliste für Euren Norwegen Roadtrip – Was ihr wirklich braucht!

By on 27. January 2018

Was braucht ihr alles, wenn ihr Euch mit Eurem Auto auf einen Roadtrip durch das schöne Norwegen macht? Wir verraten Euch gerne, was wir für wirklich wichtig halten.
Im letzten Jahr haben wir uns von Deutschland aus mit unserem Auto für 14 Tage auf eine Rundreise durch Süd-Norwegen gemacht (Lest unseren Reisebericht hier). Wir hatten vor, ungefähr die Hälfte der Zeit zu zelten, um Geld zu sparen. Am Ende ist es zwar nicht so gekommen, aber der gute Wille zählt ja.

Trotzdem haben wir ziemlich viel mitgenommen. Vor allem Lebensmittel, denn die sollen ja ziemlich teuer sein in Norwegen. Aber natürlich durfte unsere Fotoausrüstung nicht fehlen. Von meiner inzwischen heiß und innig geliebten Drohne, über zwei Reisezoom-Kameras bis hin zum Gimbal und Actioncam durfte nichts fehlen. Es galt immer den perfekten Moment festzuhalten. Auch wenn man dadurch manchmal mehr durch den Kamera-Sucher blickte als wirklich die Landschaft zu genießen.
Und natürlich gehörte auch unsere Camping- und Wanderausrüstung dazu.
Wir erzählen euch hier zwar nicht wie viele Socken oder Unterhosen ihr mitnehmen sollt. Aber die wirklich wichtigen Dinge, die unserer Meinung nach unbedingt in euer Gepäck gehören, haben wir in dieser Packliste zusammengefasst.

Unserer Kamera-Ausrüstung

Für die Welt von oben: Unsere Drohne

Das wichtigste und auf jedenfalls spaßigste Foto-Utensil in meinem Besitz. Ich habe mir die Drohne erst kurz vor unserem Norwegen-Urlaub gekauft. Im Laufe der Zeit ist die wirklich zu einem meiner Lieblings-Gadgets geworden.
Ich liebe es mir die Gegend von oben anzuschauen und meine kleine Spark kann ich dabei immer dabei haben und sogar unterwegs mit meiner Powerbank wieder aufladen. Das ist perfekt für Wanderungen oder Fahrradtouren.

 

  • Mittlerweile gar nicht mehr so teuer
  • kann unterwegs per Powerbank geladen werden
  • sehr leicht und gut zu verstauen
  • Super Aufnahmen live auf dem Handy betrachten
  • Mit leichten Anpassungen (FCC-Mod) mehr als 1 Kilometer Reichweite

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Für wackelfreie Aufnahmen wie aus Hollywood: Unser Gimbal

Besonders bei unseren Handyaufnahmen hat uns die ständige Wackelei gestört. Die Aufnahmen sahen nicht nur wenig professionell aus, es war einfach auch nervig diese verwackelten Videos zuhause anzusehen und zu versuchen daraus Filme zu schneiden. Für etwas mehr als 100€ haben wir uns daher diesen Gimbal gekauft. Man kann sein Handy (wir benutzen dafür ein iPhone 7) oder auch eine GoPro damit benutzen und der Gimbal gleich fast jede Bewegung aus. Egal ob man rennt, elegant von links nach rechts schwenken will oder einfach nur nen zittrigen Arm hat.

 

  • relativ günstig
  • keine wackeligen Aufnahmen mehr
  • kann mit dem Handy oder einer GoPro benutzt werden.
  • Akku hält nahezu ewig und kann auch als Powerbank benutzt werden

Unser Gimbal bei Amazon🛒

 

Für Bilder von nach bis fern: Unsere Reisezoom-Kamera

Ich fotografiere gerne, das ist schon mal klar. Aber ich bin auch kein Foto-Fetischist, der 5 verschiedene Objektive mit sich rumschleppen will und dabei noch alle möglichen Einstellungen machen will. Ich probiere gerne was aus, habe gerne viele Möglichkeiten und hole mir die Dinge gerne auch ganz nah ran, und wo das nicht mit meiner Drohne geht da benutze ich meine Reisezoom-Kamera. Mit der kann ich von nah bis fern alles fotografieren. Es ist eine Bridge-Kamera, also ist sie nicht so groß wie eine DSLR, aber kann trotzdem einen guten Zoombereich abdecken und hat auch eine gute Lichtstärke.

 

  • Hat einen elektronischen Sucher, so dass man auch im Sonnenlicht alles gut erkennen kann
  • 16x Zoom
  • kann 4K Videos und (mit Abstrichen) auch Zeitlupe mit 100 FPS
  • man muss keine Objektive umstecken, um auch mal in die Ferne zu schweifen
  • sehr gute Bildqualität für knapp über 500€

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Für den großen Blickwinkel: Unsere ActionCam

Immer wenn es heiß geht und man entweder nass oder dreckig wird ist unsere GoPro am Start. Durch den extrem weiten Blickwinkel sieht man viel mehr auch wenn man nah dran ist. Und das beste ist, dass die GoPro auch in unseren Gimbal passt. Somit kriege ich auch wackelfreie Aufnahmen mit großem Blickwinkel hin

 

  • stoß- und wasserfest
  • überall zu befestigten
  • extrem großer Blickwinkel
  • leider nicht sehr lichtstark, abends also nicht zu gebrauchen

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Unsere Outdoor-Ausrüstung

Wie schon erwähnt sind wir bei Weitem nicht die geborenen Camper oder Wanderer. Wir sind gerne in der Natur aber sind niemals die schnellsten bei einer Wanderung oder die Ersten die HIER rufen, wenn es darum geht im Zelt zu schlafen. Trotzdem oder gerade deswegen halten wir einige Dinge in Sachen Outdoor-Ausrüstung für unentbehrlich, und diese müssen noch nicht mal teuer sein. Abgesehen von unseren Rucksäcken und dem Zelt kosten alle Gegenstände 25€ oder weniger.. und wir halten sie trotzdem total wichtig auf einem Norwegen Roadtrip.

Wanderrucksack

Für längere Touren oder auf einem richtigen Backpacking-Urlaub (wie z.B. in Indien) braucht man einen großen, komfortablen Rucksack, wo man wirklich alles rein bekommt. Sabrina hat sich vor ca. 2 Jahren einen Rucksack extra für Frauen gekauft. Dieser hat ein nicht so langes Rückenteil und deswegen besser (auch für kleine Frauen) zu tragen.

🛒 Deuter Wanderrucksack

Daypack

Für Tagesausflüge ist ein kleinere Rucksack ideal. Man braucht nur die wichtigsten Dinge und dabei einen leichten, praktischen Rucksack. Ich benutzte dafür einen schwarzen Daypack von NorthFace. Dieser war mit mir schon im Amazonas baden und begleitete mich auf alle Wanderungen in Norwegen.

🛒 Northface Daypack

 

Wanderstöcke

Ich fand es Anfangs total spießig und wollte mir nicht vorkommen wie ein Nordic-Walking-Rentner. Aber diese Teile sind echt total praktisch beim Wandern, besonders wenn es über Stock und Stein geht und vor allem auch beim bergauf kraxeln. Natürlich kann man auch einen Ast abbrechen und den benutzen, aber ein richtiger Wanderstock ist natürlich praktischer.

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Wanderschuhe

Unerlässlich sind gute Wanderschuhe. Auf kleineren Wanderungen trage ich oft meine Wandersandalen. Darin schwitze ich nämlich nicht und habe trotzdem einen guten Halt. Auf großen Wanderungen trage ich aber richtige Outdoor-Schuhe, mit denen man auch nach 20 km noch bequem laufen kann. Wir haben unsere Schuhe aber tatsächlich bei Lidl und bei Deichmann geholt. Man muss ja nicht immer super viel Geld ausgeben.

 

Campingkocher

Wenn ihr in Norwegen zelten wollt dann habt ihr Abends natürlich auch Hunger und wollt euch was Leckeres kochen. Wir haben uns dafür einen Campingkocher und einen großen Vorrat an Gaskartuschen gekauft. Um Geld zu sparen haben wir uns einen Adapter gekauft, den man auf die  billigen Dosen schrauben kann, anstatt für die Dosen mit dem passenden Ventil viel mehr Geld auszugeben.

🛒 Campingkocher + Gaskartuschen + Gasadapter für billige Gaskartuschen

Camping-Geschirr

Wer kocht, der will auch Essen. Da selbst in den Hütten auf den Campingplätzen das vorhandene Geschirr oft eher Bäh war, haben wir meistens in unseren eigenen Töpfen gekocht und aus unserem Camping-Geschirr gegessen. Das klappt ziemlich gut mit einem Set, wo alles nötige vorhanden ist.

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Popup-Zelt

Da wir mit dem Auto in Norwegen unterwegs waren war uns das Packmaß unseres Zeltes nicht so wichtig. Wenn man natürlich mehrtägige Wandertouren unternehmen will braucht natürlich ein möglich kleines Zelt. Für unsere Bedürfnisse überwog aber der Vorteil, dass es wirklich in 2 Sekunden aufgebaut war und im Auto auch kaum Platz wegnahm. Deswegen haben wir uns für ein Popup-Zelt entschieden

🛒 Unser Quechua Wurfzelt

Hüttenschlafsack

Klein, aber fein. Wegen der oben schon beschriebenen oft zweifelhaften hygienischen Zustände in vielen Campinghütten (oder auch Hotelbetten in manchen Urlaubsländern) finden wir einen Hüttenschlafsack eine super Sache. Dieser ist sehr dünn, sehr leicht, aber hält trotzdem etwas warm und hilft bei uralten Matratzen oder auch wenn eine richtige Bettdecke zu warm wäre.

🛒 Hüttenschlafsack

 

Regenponcho

Bei der Regenwahrscheinlichkeit in Norwegen sollte man einen einfachen Regenponcho immer dabei haben. Die kosten nicht viel und nehmen auch nicht viel Platz weg. Und wenn das Unwetter einen doch mal überraschen sollte (wie uns am Kjeragbolten) dann ist man zumindest vorbereitet und wird nicht komplett nass.

🛒 Regenponcho

 

Reiseführer

Lonely Planet NorwegenAls Reiseführer haben wir uns für den Lonely Planet entschieden. Ich finde die Reihe sowieso sehr gut und greife nur in Ausnahmefällen zu anderen Verlagen. Wir haben uns hier auch, wie meistens, für die digitale Ausgabe entschieden. Da muss man nichts schleppen und kann sogar unterwegs auf seinem Handy darin nach bestimmten Begriffen suchen und muss nicht stundenlang blättern.

🛒 Lonely Planet Norwegen

 

 

Unser Lebensmittelvorrat

In Anbetracht der hohen Lebensmittelpreise in Norwegen (obwohl es durchaus auch günstige Supermärkte gibt) haben wir uns dazu entschlossen eine ganze Menge Lebensmittel aus Deutschland mitzunehmen. Nur die frischen Sachen wie Käse und Eier wollten wir vor Ort kaufen. So haben wir etwas Geld gespart, hatten aber auch ein super voll bepacktes Auto.

Wir hatten folgendes dabei:

  • 30 x 1.5l Flaschen Wasser
  • 6x 1.5l Apfelschorle
  • Instant Kaffeepulver
  • Fertig-Bratkartoffeln
  • Falafel-Mix
  • Bulgur-Pfanne (Trockenmix aus dem Bioladen)
  • Reis
  • Nudeln
  • Fertig-Soßen
  • hart gekochte Eier
  • H-Milch
  • Cornflakes/Müsli
  • Schwarzbrot
  • Marmelade
  • Nutella
  • eine Menge Süßigkeiten
  • Gemüse & Obst für die ersten Tage
  • Salz, Pfeffer, Zucker,Mehl

 

Fallen Euch noch Sachen ein, die unbedingt in eine Packliste gehören? Was habt ihr noch mitgenommen? Schreibt uns einen Kommentar!

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