Ibiza

Tagesausflug von Ibiza nach Formentera (Tipps für die Fähre)

By on 16. November 2017

Auf unserem nur 4-tägigen Trip nach Ibiza hatten wir uns trotzdem einen Tag reserviert, um einen Ausflug nach Formentera zu machen. Man hört einfach zu viel gutes von dieser Insel, um dort nicht hinzufahren.

Wie komme ich am besten nach Formentera?

Es gibt einige Fähranbieter, die die Insel von diversen Haltepunkten auf Ibiza ansteuern. Wir haben uns für den günstigsten Anbieter entschieden: Aquabus Ferry. Dieser verlangt 20€ pro Person für Hin- und Rückfahrt. Das finden wir ziemlich fair. Man braucht zwar mit deren Booten knapp 15 Minuten länger als mit der Konkurrenz, aber so eilig sollte man es im Urlaub ja auch nicht haben.

Parken direkt am Fähranleger
Wenn ihr mit dem Mietwagen in Ibiza unterwegs seid, dann ist es eine gute Idee nicht die Fähre von Ibiza Stadt zu nehmen, sondern die von Playa d’en Bossa. Dort gibt es einen kostenlosen Parkplatz in unmittelbarer Nähe.
Die Fahrtzeiten variieren etwas von denen in Ibiza Stadt. Aber es gibt auch die Möglichkeit von dort ein kleineres Boot nach Ibiza Stadt zu nehmen und dann die größere Fähre. Und das ohne Aufpreis. Auf dem Rückweg könnt ihr Euch entscheiden, wohin ihr zurückfahrt. Falls ihr dann von Ibiza Stadt nicht mehr das kleinere Boot zur Playa d’en Bossa nehmen könnt oder wollt, dann könnt ihr Euch ein Taxi nehmen. Wir haben das gemacht und dafür etwa 13€ bezahlt.

Was haben wir auf Formentera gemacht?

Eigentlich das gleiche wie auf Ibiza. Am Strand entspannen und die Gegend erkunden. Es gibt viele schöne Strände auf der Insel und auch einige Wanderstrecken. Wir wollten aber vor allem die Leuchttürme besichtigen, die an der südlichen und östlichen Spitze der Insel zu finden sind. Und das war mit etwas Fahrerei verbunden.

Tipp: Scooter mieten auf Formentera!
Dafür haben wir uns einen Scooter gemietet. Und auch das schon am Fähranleger in Ibiza bei Aquabus. Im Netz liest man von Preisen von ca. 30 € für einen Scooter auf Formentera. Bei Aquabus haben wir einen für 15€ bekommen. Und mussten dann vor Ort nur noch 5€ zahlen, um den Scooter mit leerem Tank zurückbringen zu können. Ein sehr faires Angebot wie wir fanden.
Man kann sich direkt am Hafen von Formentera zwar auch Fahrräder mieten, aber das finden wir aufgrund der Größe der Insel für einen Tag nicht wirklich sinnvoll. Mit einem Fahrrad zur anderen Seite der Insel zu kommen halten wir für ausgeschlossen. Wenn es schon kein Auto sein soll, dann auf jeden Fall ein Roller. Es sei denn man will nur in der Nähe des Hafens bleiben und maximal zum Playa de Illetas.

Faro De La Mola, Formentera

Wenngleich die Insel auch nicht wirklich ein Scooter-Paradies ist, die wenigen Straßen der Insel sind teilweise kilometerlang kerzengerade und die Autos rasen mit 100 Sachen an einem vorbei. Wenn der eigene Roller nur 60 km/h schnell fährt ist das nicht gerade eine die enspannteste Art die Insel zu erkunden.
Wir sind mit dem Roller erst zum Faro de la Mola (📍Google Maps) an der westlichen Spitze gefahren. Das dauert bei rasanter Fahrweise ca. 40 Minuten. Dort präsentiert sich der örtliche Leuchtturm am Rand einer zig Meter in die Tiefe fallenden Klippe. Ein sehr beeindruckender Anblick. Man kann dort entspannt an der Küste entlang spazieren und den Möwen beim Fliegen zuschauen.
Der nächste Leuchtturm befindet sich am südlichen Ende der Insel und nennt sich Faro Cap de Barbaria (📍Google Maps). Mit dem Roller sind das nochmal ca. 40 Minuten vom Faro de la Mola aus. Das besondere hierbei ist, dass der Leuchtturm in einer optischen Linie mit der Straße steht, die auf ihn zuführt. Das lässt sich fotografisch sehr gut einfangen.

Jetzt aber mal schnell Chilli Vanilli

Nach dem obligatorischen Foto sind wir schnell weiter zum Strand. Mittlerweise hatten wir es schon Nachmittags und wir wollten um 17 Uhr die Fähre zurück nehmen. Da habe ich mich mal wieder zeitlich etwas verzettelt, denn Sabrina wollte eigentlich etwas mehr chillen als Scooter fahren. Mist! Wir sind daher zum wohl berühmtesten Strand der Insel gefahren: Dem Playa de Illetas (📍Google Maps). Dieser befindet sich nicht weit nördlich des Hafens und ist am schönsten aus der Luft anzusehen, wie ihr auf meinem Drohnenbild (im Titel) sehen könnt. Vom Boden aus ist dieser gar nicht mal soo spektakulär. Schön ist es aber natürlich trotzdem. Die Besonderheit an diesem Strand ist dabei, dass er von beiden Seiten vom Meer umschlossen ist. Ziemlich einmalig wie ich finde.

Als wir dort waren (Ende Oktober) war es ziemlich ruhig, aber ich kann mir vorstellen, wie es im Hochsommer aussieht. In der Hochsaison sucht man sich daher wohl besser einen kleineren Strand auf der Insel aus, wenn man etwas Ruhe sucht.<br
Nachdem wir noch etwas Souvenirshopping am Hafen betrieben haben (wir fanden die Souvenirs hier echt viel günstiger als auf Ibiza) sind wir mit der Fähre durch die Dunkelheit zurück nach Ibiza gefahren. Auf Deck haben wir im Wind zwar schon etwas gefroren, aber die gute 360° Aussicht wollten wir uns natürlich nicht nehmen lassen.

Zusammengefasst: Nehmt den Aquabus von Playa d’en Bosso aus

  • Mietet Euch einen Scooter direkt beim Ticketkauf bei Aquabus
  • Versucht nicht zuviel herumzufahren auf der Insel (besonders wenn ihr nur 1 Tag dort habt) denn die Wege sind teilweise schon weit
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